Dies sind die Charakteristika eines Gruppentreffens:

• klarer Ablauf,
• erfahrungsbezogen,
• ganzheitlich,
• zeitlassend,
• kommunikationsstiftend,
• hörend-betend,
• freilassend,
• in gemeinsamer Verantwortung,
• mit wechselnder Leitung.

Die
Struktur eines Gruppentreffens:

• Anfangsteil,
• Lied/Musik, miteinander ankommen,
• Körperwahrnehmungsübung, sich selber spüren,
• Stille und Gebet, Gott zu sich kommen lassen.

Ankommrunde

Rückblick auf die Zeit seit dem letzten Treffen (Anhörkreis), Kein „Tagebuch“ vor den anderen, sondern ein Status quo zum jetzigen Augenblick: Wo liegt mein Fokus? Was geht gerade, was nicht? Was war mir seit dem letzten Treffen präsent?

Thematischer Teil des Treffens

Eine Methode (untenstehend einige Beispiele) für die Gruppe, eine geistliche Übung und/oder eine Entscheidungsfindung für Einzelne/die Gruppe.

Klassische Methoden einer GCL-Gruppe

• Beten mit einer Bibelstelle,
• Ereignis-Meditation,
• Gebet der liebenden Aufmerksamkeit,
• Körperwahrnehmungsübungen,
• Metapher-Meditation,
• Schreibmeditation,
• Evangeliumstext fortschreiben,
• Begegnungserfahrung meditieren,
• Entscheidungen mit Hilfe der Gruppe treffen,
• Text gewichten,
• engagiert leben,
• Mediation von Heilungserzählungen.

Das Thema kann im Vorfeld des Treffens gewählt worden sein. Es kann auch eine thematische Reihe fortgesetzt werden. Zeigt sich in der Ankommrunde ein persönliches Thema eines Mitglieds, sollte dies Vorrang haben. Auch ein informeller Teil kann ab und zu gut tun: gemeinsam spielen, singen, kochen.

Abschlussteil

Auswertung des Treffens (Stille, evtl. Nennung eines speziellen Fokus für das Blitzlicht, Anhörrunde),
Planungen, Absprachen, Informationen,
Gebet, Lied, Segen.

Eine GCL-Gruppe unterliegt den gleichen Bedingungen wie jede andere Gruppe auch. Es gibt kommunikative Absprachen, bewusst oder (meist) unbewusst getroffene Gruppenregeln, Rollen, Machtverteilungen, Konflikte. Wie jede andere Gruppe auch ist es für die „Gruppenhygiene“ sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit dieser Metaebene des Gruppenlebens sorgsam zuzuwenden.

Eine von Seiten der GCL-Regionalgemeinschaft angebotene Gruppenbegleitung übernimmt dabei die externe Position, kann zur Auswertung anleiten, moderieren und spiegeln. Die baldige Rückkehr zum „Kerngeschäft“ einer GCL-Gruppe markiert dabei den Unterschied zu einer Selbsterfahrungsgruppe.

Jan-Christoph Horn, 2011





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